September 29th, 2009 by admin

So nun hab ich endlich genug Earthcaches in verschiedenen Regionen zusammen und komme prompt zu spät. Seit Anfang August gibt es keine Pins mehr, sondern nur noch ein JPG-Emplem. Schade. Die fehlenden Länder habe ich in meinem Sommerurlaub ergattert. Auf dem Weg nach Kroatien sind wir zur grössten Tropfsteinhöhle von Europa nach Postojna in Slowenien gefahren. Eine beeindruckende Höhle mit rund 20km Länge. Am Urlaubsort in Dalmatien folgte dann ein Besuch der Krka-Wasserfälle bei Sibenik. So macht Earthcaching Spass. Die Wasserfälle ziehen sich durch ein wunderschönes Tal. Ein ebenfalls beeindruckendes Schauspiel aus Wasser und Fels. Wie wir später erfahren haben, haben wir Bill Gates um einige Wochen verpasst. Er besuchte ebenfalls mit seiner Familie die Wasserfälle und den idyllischen Ort Skradin. Ob er wohl seine Geocache-Statistik mit europäischen Earthcaches aufgefüllt hat? Die restlichen Caches in der Nähe meines Urlaubsorts wahren nicht attraktiv genug um sich bei 38°C im Schatten (es gab nur keinen Schatten) auf Tradisuche zu begeben. So blieb der Urlaub fast cachefrei, bis eben auf die beiden Earthcaches. Wer in Kroatien cachen gehen möchte, sollte sich im Norden aufhalten und idealerweise ein Boot besitzen. Die vielen Inseln vor der Küste Kroatiens sind gut bestückt und auf jedenfall sehenswert.
August 3rd, 2009 by admin
Das sog. first light ist ein Ausdruck aus der Astronomie und beschreibt das erste Sternenlicht, das in das Teleskop fällt. Am vergangenen Freitag war dieser Augenblick für mein neues Teleskop gekommen. Rechtzeitig zur Dämmerung traf ich mich mit meinen Sternfreunden an unserem Beobachtungsplatz in Gersbach. Doch was war jetzt los? Es zog langsam zu und der Sternenhimmel erlosch. Viel Geduld wurde von uns abverlangt, bis schliesslich genau auf Wolfgangs Vorhersage um 0:30 Uhr die Wolkendecke aufbrach und uns einen wundervollen Anblick in die Milchstrasse bescherte. Mit den kommenden Minuten wurde es zusehends besser und wir konnten ausgedehnte Beobachtungen der verschiedensten Objekte durchführen.
Für mich stand zunächst der Qualitätscheck der neuen Optik im Vordergrund, so dass ich nach dem ersten Justieren (Kollimieren) mich an das Doppel-Doppel Epsylon Lyrae heranwagte. Das Seeing war nicht gut genug um die Doppelsterne in ihre vier Komponenten zu trennen. Nur andeutungsweise zeigte sich ein Oval.
Nach Standardobjekten in dieser Nacht wie M31, M57, M3, Jupiter und seinen hinter dem Planeten hervortretenden Mond Callisto, versuchte ich mich am aktuellen Kometen C/2006 W3 (Christensen). Es dauerte lange mit den vorhandenen Aufsuchkarten, aber dann plötzlich hatte ich ihn entdeckt. Jippie…ein echter Erfolg mit meinem ersten Dobson.
Insgesamt hatten wir alle viel Spass und einen geselligen Abend unter Gleichgesinnten. So macht das Hobby am meisten Spass…mit Freunden. Um 03:45 Uhr lag ich dann im Bett. Happy über mein neues Teleskop und den gelungenen Abend.

Spechteln mit Freunden (meins ganz rechts)
Juli 27th, 2009 by admin
Ich? Da hoch? Neee!
Naja, ganz so schlimm wars ja nicht, aber ich mit meiner Höhenangst. So begaben wir uns in die vertrauensvollen Hände unserer Geocaching-Freunde um ein erstes Klettertraining zu absolvieren. Ziel des Tages war die Erlernung der erforderlichen Techniken für Aufstieg und Abseilen, sowie die schrittweise Überwindung der Höhenangst. Die ersten Übungen begannen mit Aufstiegstechniken durch Prusikknoten sowie Handsteigklemmen. Ich selbst unternahm noch einen Versuch eine Handsteigklemme und das Petzl GriGri zum Aufstieg zu verwenden. Was auch recht gut funktionierte. Daß das aber so anstrengend sein würde, hätte ich nie gedacht. Hier muss noch deutlich an der eigenen Technik gearbeitet werden, um nicht wie ein nasser Sack am Seil zu hängen. Spannend war dann der Teil der Abseil-Lektion. Langsam steigerten wir uns über die einzelnen Stockwerke des Übungs-Gebäudes. Bei rund 6m war meine erste Grenze erreicht. Kopfmässig sind das ja rund 7,70m, denn in der Höhe sehen die Augen das. So brauchte ich schon den ein oder anderen guten Zuspruch um diese Hürde zu nehmen.
Nach rund 5 Stunden waren wir alle ziemlich platt aber über glücklich. Für die Debütanten unter uns war es ein Riesen-Erlebnis, wofür wir uns bei unseren Trainingspartnern recht herzlich bedanken. Wir freuen uns auf ein nächstes Mal.

Sternspechtler am Seil